Silent Walk

Achtsam bewegt

den Alltag vergessen, zur Ruhe und zu sich selbst kommen

Warum aktive Entspannung an der Ostsee genau das Richtige für dich ist!

Setz' dich mal alleine ans Meer. Schau' den Wellen zu uns spüre in dich hinein, wie unglaublich beruhigend das ist - und das, obwohl das Meer doch ständig in Bewegung ist. Daran siehst du, dass innere Ruhe nicht zwingend mit äußerem Stillstand einhergeht und dass Bewegung durchaus beruhigend sein kann.

Genau das ist das Prinzip der achtsamen Bewegung, die wir dir für deine Ostsee-Auszeit ans Herz legen möchten. Entspannung heißt nicht zwangsläufig, als Coach-Potatoe die Füße hochzulegen - wobei das zugegebener Maßen ja auch mal schön ist. Eine sehr erholsame Form der Entspannung erlebst du, wenn du dich - wie zum Beispiel beim Yoga, Qi-Gong am Strand oder einer Pilgerwanderung - ganz bewusst und achtsam bewegst. Bei jeder Bewegung in dich hinein spürst, wie dein Körper arbeitet, wie er sich an- und entspannt und was du mit deiner Atmung bewirken kannst. Oder du konzentrierst dich - wie bei unseren Silent Walks oder Lama-Wanderungen - ganz auf deine Umgebung. Nimmst bewusst die Gerüche, Farben und Geräusche deiner Umwelt wahr. 

Dann merkst du plötzlich, wie sich in dir so ein angenehmes 'Alles-kann-nicht muss'-Gefühl breit macht. Der Alltag rückt in weite Ferne, du bist tatsächlich nur im Hier und Jetzt - und nicht gedanklich schon wieder drei Schritte weiter beim nächsten Termin. Es tut einfach gut und ist so einfach, sich das zu geben, was vielen von uns oft fehlt: wieder stärker mit der natürlichen Umwelt, mit dem eigenen Körper und der eigenen Intuition in Kontakt zu kommen. 

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Tourist-Info

Lübecker Bucht

Strandallee 134
23683 Scharbeutz

Tel. +49 4503 7794-100
Fax +49 4503 7794-200

Angebote zur aktiven Entspannung

... und du bist achtsam dabei!

Alltag raus, Entspannung rein! Dieser kleine Achtsamkeitskalender hilft dir dabei, die Veranstaltungen zu finden, bei denen du dir bewusst Gutes tust. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten - schau' einmal, was sich für dich persönlich richtig anfühlt. Vielleicht eine Lama-Wanderung - ganz nah an und mit der Natur? Ein Silent Walk - in bewusster Stille? Oder vielleicht willst du dich auch lieber auf eine Klang-Fantasiereise begeben oder beim Aerial Yoga ganz bewusst 'kopfstehen'? 

Es gibt viele Wege zu dir. Welcher ist deiner?

Silent Walk - ein persönlicher Erlebnisbericht

Mit vier Freundinnen saßen wir abends zusammen. Zwischen Job, Kindern und dem ganzen Alltagskram, der sich wie ein enges Korsett an einen schmiegt und irgendwie mehr Form in die Tage bringt, als man manchmal so möchte. Sei doch mal locker ... Wie denn? Uns allen war nach einer kleinen, gemeinsamen Auszeit unter Freundinnen. Was entspanntes und was ruhiges. Vielleicht einfach mal ans Meer?

Ein paar Wochen später stehen wir zu viert an einem kühlen und nebelverhangenen Novembermorgen etwas fröstelnd auf einem strandnahen Parkplatz mitten in der Lübecker Bucht. Wir tragen gemütliche Kleidung. 'Form follows function' - das ist offensichtlich und heute so gewollt. Gespannt warten wir auf unsere Trainerin. Wir sind hier, um gemeinsam etwas neues auszuprobieren: einen Silent Walk. Da wir in dieser Konstellation klischeegetreu schnattern, was das Zeug hält, sind wir sehr gespannt, wie es sich anfühlen wird, gemeinsam zu schweigen.

Dann kommt Britta. Spontan befinden wir: Britta mögen wir! Sie hat eine freundliche und klare Ausstrahlung. Unmissverständlich macht sie deutlich, dass das mit dem 'silent' durchaus ernst gemeint ist. Wird schwer, aber wir bemühen uns. Außer uns sind sechs weitere Teilnehmerinnen ganz gemischten Alters dabei. Männer halten sich vornehm zurück; sie fühlen sich von dem Angebot wohl nicht so angesprochen und einfach mal nicht zu reden, müssen sie vielleicht auch nicht so dringend üben. Es lebe das Klischée.


Dann setzen wir uns in Bewegung. Britta weist uns zunächst ins richtige Gehen ein. Ein bisschen wie auf dem Laufsteg sollen wir die Hüfte schwingen und - nicht ganz so laufstegmäßig - die Arme ordentlich mitschwingen lassen. Das fühlt sich tatsächlich recht dynamisch an. Zuerst geht es an den Strand. Wir stellen uns in einer Reihe vor dem Wellenschlag der Ostsee auf und schließen die Augen. Ganz bewusst sollen wir dem Meeresrauschen zuhören, das Salz in der Luft riechen und wie auf ein Zeichen kreist eine rufende Möwe über uns. Geht schon mal gut los! Langsam öffnen wir wieder die Augen und weiter geht's. Es ist schon bemerkenswert, wie viel bewusster wir die Bewegung und auch die Umgebung wahrnehmen, weil wir nicht sprechen. Nichts lenkt uns ab. Nur, wenn wir an einem gar zu schönen Reetdachhaus vorbei kommen, kann ich mir es nicht verkneifen, mit den Händen ein Herz in Richtung meiner Freundinnen zu formen. Sie verstehen mich auch so.

Nach einer Weile kommen wir an eine Holzplattform direkt am Strand. Hier löst Britta die absolute Stille kurz auf. Wir stellen uns im Halbkreis um sie herum und machen eine einfache Übung. Ein bisschen anstrengend ist es - wir sollen leicht in die Hocke gehen und dort die Spannung halten. Die Beine prickeln ein bisschen - Britta stoppt unseren Ehrgeiz. Nicht übertreiben, bewusst hinspüren. "Das hier ist kein Wettkampf", sagt sie. Wir lassen wieder etwas lockerer und fühlen uns ein bisschen ertappt.


Wir gehen schweigend weiter auf hübschen Wegen vorbei an traumhaft schönen Grundstücken mit Seeblick. Zurück geht es direkt am Strand entlang. Das ist noch schöner. Das Wellengeplätscher, das klare Wasser, der weite Strand - so ganz anders, als im quirligen Sommer - die unglaublich frische Luft. Automatisch atmen wir ganz tief und füllen unser Lungen mit der frischen Meeresbrise. Ist ja so gesund. Gefühlt war es keine Stunde, in echt aber schon, als wir am Ausgangspunkt zurück sind. Wieder stehen wir in einer Reihe mit dem Gesicht zum Meer und Britta zeigt uns 'den Krieger' - den wir alle nachahmen. "Bei dieser Übung geht es um Stärke und Stabilität", erklärt uns Britta, und davon kann man ja ehrlich gesagt auch nie genug haben.

Danach verabschiedet Britta sich von uns. Wir bedanken uns überschwänglich bei ihr - das war wirklich wunderbar! Wir mögen uns noch nicht von dieser schönen Stimmung verabschieden und beschließen, dass es unbedingt noch ein heißes Getränk und einen kleinen Snack braucht, damit wir das eben Erlebte besprechen können. Um die Ecke ist ein nettes kleines Beach-Restaurant. Das ist unser. Moderne, frische Einrichtung, bisschen dänischer Stil und heiße Schokolade mit Sahne und Minzsirup. Das ist lecker und jetzt genau das Richtige. Über die Ränder unserer Becher lächeln wir uns ein bisschen verstrahlt an und ohne Worte ist klar: das machen wir wieder!

Silent Walk

Nachhaltige Achtsamkeit

Dein DIY-Tipp für Zuhause

Kennst du das auch? Wenn etwas besonders schön ist, vergeht die Zeit wie im Flug. So ist der Urlaub immer viel zu schnell wieder vorbei und die Erholung im Nu wieder der Alltagshektik gewichen. Wenn man hingegen auf etwas wartet, scheint die Zeit still zu stehen. Dagegen können wir leider auch nichts tun. Aber was wir tun können, ist dir eine kleine, erholsame DIY-Auszeit für Zuhause an die Hand zu geben. Damit kannst du dir die Wartezeit bis zum nächsten Urlaub versüßen oder dir nach deinem Urlaub einen kleinen Wohlfühlmoment in den heimischen Gefilden zaubern. Probier's doch mal aus!

Und übrigens: schau' hier immer mal wieder vorbei, denn regelmäßig gibt's hier neue Tipps für dein kleines DIY-Wohlfühl-Erlebnis.

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